Termine

  • Do
    19
    Okt
    2017
    16:30Am Steintor, 30159 Hannover

    In Geschichtsbüchern, in aktuellen Fernseh-Dokumentationen, in Straßennamen und vielem mehr: es drängt sich der Eindruck auf, dass die Geschichte der Menschheit die Geschichte von (weißen) Männern* ist. Zwar wird schon seit den 1970er Jahren gezielt zur Frauen*geschichte geforscht, dennoch orientiert sich Geschichtsvermittlung immer noch weitgehend an Ereignissen, die von Männern geprägt wurden wie bspw. Eroberungsfeldzüge oder kulturelle bzw. wissenschaftliche Leistungen berühmter Männer*. Noch unsichtbarer als Frauen* in der Geschichte sind queere Personen – historisch sowie aktuell. Im Rahmen dieser Rallye sollen deshalb Orte aufgesucht werden, an denen Mädchen*, Frauen* und queere Menschen Geschichte(n) gemacht haben und die Stadt Hannover unter einer Gender-Perspektive erkundet werden. Zu gewinnen gibt es nicht nur neue Erkenntnisse und Einblicke, sondern auch Preise von den Initiator*innen der „LET’S PUSH FEMINISM FORWARD“ – Kampagne!
    Treffpunkt ist am 19.10.17 um 16.30 Uhr auf dem Steintorplatz. Die Rallye selbst dauert ca. 3 Stunden, in denen Teilnehmer*innen in Kleingruppen selbstständig (zum Teil mit Bus und Bahn) in einigen Stadtteilen Hannovers unterwegs sind. Die kosten können übernommen werden.
    Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Personen jeden Geschlechts. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

    Veranstalter*in: Autonomes Feministisches KollektivKritik und Subversion Hannover

  • Fr
    20
    Okt
    2017
    20:00Braunschweig, Antifacafé in der Eichtalstraße 8 (Hinterhof)

    In der Veranstaltung werden die Verbindungen zwischen Burschenschaften wie der „Thuringia“, Mitgliedern der „Jungen Alternativen“, Identitärer Bewegung und organisierten Nazis dargestellt, die wichtigsten Akteur*innen und Gruppierungen der „Neuen Rechten“ benannt und die Strategien und Ziele des rechten „Kulturkampfs“ aufgezeigt.

    Die Veranstaltung findet am 20.10. um 20h im Antifacafé in der Eichtalstraße 8 (Hinterhof) statt. Anschließend hat die Theke geöffnet. Ein Teil der Getränkeeinnahmen wird für die durch G20-Repression betroffenen Menschen gespendet.

    Veranstalter*in: Antifaschistische Café

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Alternativen Orientierungsphase vom 16.10.-10.11..

  • Fr
    20
    Okt
    2017
    20:00Walkemühle 1a, 31785 Hameln

    2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 bis 1525 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

    Veranstalterin: Antifaschistischen Aktion Hameln-Pyrmont [AAHM]

  • Di
    24
    Okt
    2017
    20 Uhr Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

    "Ich will alles festhalten, von Anfang an – bevor die Jahre den Blick, der sich zurückwendet, trüben. Bevor sie den Lärm der Stimmen und Waffen dämpfen, das Lachen und die Schreie…"

    Mit diesen Worten verkündet der Erzähler bereits zu Beginn der Szenischen Lesung seine Intention. Er möchte schonungslos die aufreibenden Geschichten erzählen, die er zwischen 1517 und 1555 erlebt hat.

    Thomas Ebermann und Berthold Brunner inszenierten im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung anlässlich des Reformations-Jubiläums und als Beitrag zum Kirchentag eine szenische Lesung auf Grundlage des Romans «Q» von Luther Blisset. Es ist deutschlandweit der erste Versuch, die Themen des 800-seitigen historischen Thrillers auf einer Theaterbühne darzustellen. Die Premiere besuchten am 22. Mai 2017 im Festsaal Kreuzberg rund 250 Zuschauende.

    Bevor die zweieinhalbstündige szenische Lesung beginnt, betritt Thomas Ebermann die Bühne. Mit seiner tiefen, ruhigen Stimme erklärt er den aufmerksamen Zuschauer*innen die Besonderheiten des  Werkes. Im Gegensatz zu dem Roman gibt es beispielsweise die zentrale Frauenrolle Beatriz, welche sich nicht davor scheut, kritische Bemerkungen zu äußern. Diese Frauenrolle, gespielt von Ruth Marie Kröger, soll auch den Zuschauer*innen dabei helfen, den Geschehnissen auf der Bühne besser folgen zu können.

  • Mi
    25
    Okt
    2017
    20 Uhr Kulturzentrum Alhambra, Hermannstr. 83, 26135 Oldenburg

    "Ich will alles festhalten, von Anfang an – bevor die Jahre den Blick, der sich zurückwendet, trüben. Bevor sie den Lärm der Stimmen und Waffen dämpfen, das Lachen und die Schreie…"

    Mit diesen Worten verkündet der Erzähler bereits zu Beginn der Szenischen Lesung seine Intention. Er möchte schonungslos die aufreibenden Geschichten erzählen, die er zwischen 1517 und 1555 erlebt hat.

    Thomas Ebermann und Berthold Brunner inszenierten im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung anlässlich des Reformations-Jubiläums und als Beitrag zum Kirchentag eine szenische Lesung auf Grundlage des Romans «Q» von Luther Blisset. Es ist deutschlandweit der erste Versuch, die Themen des 800-seitigen historischen Thrillers auf einer Theaterbühne darzustellen. Die Premiere besuchten am 22. Mai 2017 im Festsaal Kreuzberg rund 250 Zuschauende.

    Bevor die zweieinhalbstündige szenische Lesung beginnt, betritt Thomas Ebermann die Bühne. Mit seiner tiefen, ruhigen Stimme erklärt er den aufmerksamen Zuschauer*innen die Besonderheiten des  Werkes. Im Gegensatz zu dem Roman gibt es beispielsweise die zentrale Frauenrolle Beatriz, welche sich nicht davor scheut, kritische Bemerkungen zu äußern. Diese Frauenrolle, gespielt von Ruth Marie Kröger, soll auch den Zuschauer*innen dabei helfen, den Geschehnissen auf der Bühne besser folgen zu können.

    www.facebook.com/QaufTour/

  • Do
    26
    Okt
    2017
    19:00ZHG 104, Platz der Göttinger Sieben 5, Göttingen

    Neuere Polizeientwicklung, Kontrolldefizite und Sanktionsimmunität – welche Auswege gibt es?

    Vortrag von und Diskussion mit Dr. Rolf Gössner (Rechtsanwalt/Publizist & Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte)

    Die Polizei in Bund und Ländern hat weit reichende Exekutivbefugnisse und wird – vor allem im Zuge der Terrorbekämpfung – weiter aus- und aufgerüstet. Immer wieder kommt es im Polizeialltag oder bei Demonstrationen zu überzogenen oder rechtswidrigen Polizeieinsätzen – zuletzt während des G-20-Gipfels in Hamburg.

    Polizei als Hauptvertreterin des staatlichen Gewaltmonopols ist eine Institution mit Lizenz zur Gewaltausübung. Aber es gibt eben auch illegale Polizeigewalt. Das Erscheinungsbild ist vielfältig: von rassistischen Diskriminierungen, informationellen Übergriffen, geheimer Ausforschung und unverhältnismäßiger Polizeigewalt bei Demonstrationen bis hin zu lebensgefährlichen Polizeigriffen, willkürlichen Festnahmen, Folterdrohungen, Misshandlungen auf Polizeiwachen und Todesschüssen.

    Bei der Aufarbeitung solcher Vorfälle stellt sich immer wieder heraus, dass eine unabhängige Kontrolle und Ahndung oft nicht gewährleistet ist. Und die neuere Polizeientwicklung verschärft dieses Problem: Freiheitsschädigende „Sicherheits- und Antiterrorgesetze“ sowie eine neue „Sicherheitsarchitektur“ führten zu einer fatalen Entgrenzung polizeilicher Aufgaben und Befugnisse sowie zu einer Erhöhung staatlicher Überwachungsdichte - mit der Folge, dass die Polizeimacht erheblich zunimmt und die öffentlichdemokratische Kontrolle von Polizeihandeln immer schwieriger wird.

    Was tun angesichts eines gefährlichen Kontrolldefizits, das oft zur Sanktionsimmunität von Polizeiführung und Einzelpolizisten führt? Wie kann die Position von Betroffenen gestärkt werden, die sich mit juristischen Mitteln gegen Polizeiübergriffe wehren? Der Referent Rolf Gössner, seit Jahrzehnten mit dieser Materie befasst und mit viel eigener Polizei-Erfahrung, behandelt Ursachen und Bedingungen für die Misere und stellt politische und bürgerrechtliche Lösungsansätze vor. Stichworte: Auskunft aus Polizeidateien, Kennzeichnungspflicht für Polizisten, unabhängige Kontrollinstitutionen. Und er berichtet von seinen Erfahrungen etwa mit „BürgerInnen beobachten / kontrollieren die Polizei“, Demonstrations- und Prozessbeobachtungen etc.

    Der Referent Dr. Rolf Gössner ist Rechtsanwalt/Publizist, Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte (www.ilmr.de), Mitherausgeber des "Grundrechte-Report. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland", Sachverständiger in Gesetzgebungsverfahren von Bundestag und Landtagen, Mitglied der Jury zur Verleihung des Negativpreises BigBrotherAward. Autor bzw. Mitautor des Bestsellers „Der Apparat. Ermittlungen in Sachen Polizei“, von „Im Schatten des Rechts. Methoden einer neuen Geheim-Polizei“ (beide zus. mit U. Herzog), „Polizei außer Kontrolle?“ und „Erste Rechts-Hilfe“ sowie zahlreicher weiterer Bücher zu Innerer Sicherheit, Bürgerrechten und Demokratie.

    Veranstaltet von BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz Göttingen

  • Fr
    10
    Nov
    2017
    So
    26
    Nov
    2017
    Mi – Fr 16 – 20 Uhr. | Sa + So: 12 – 16 UhrHaus der Kulturen (Hagenweg 2 e, Göttingen)

    Nach und nach rücken der Sommer 2015, der „March of Hope“ von Budapest nach Österreich und die „Willkommen!“ rufenden Menschen an deutschen Bahnhöfen immer weiter in die Ferne. Während 2015 die geöffneten Grenzen die Stimmung elektrisiert haben, ist die heutige Debatte zum Thema Flucht immer öfter dominiert von Diskussionen über Grenzsicherung, Terror und rassistischen Perspektiven.

    Dem entgegen soll mit dieser Ausstellung der "langen Sommer der Migration" 2015 und die Öffnung eines Korridors durch Süd-Osteuropa als relevantes politisches und historisches Ereignis festgehalten werden. Die Ausstellung rückt zwei Jahre später Geflüchtete als Hauptakteur_innen wieder in den Vordergrund und zeigt mit zahlreichen Audio- und Videoaufnahmen und Kunstwerken ihre Sichtweisen auf Migration und Europa.

    Weitere Infos: www.yallah-balkanroute.eu

  • Do
    16
    Nov
    2017
    19:00ver.di - Geschäftsstelle Göttingen, Groner-Tor-Straße 32, Göttingen

    Bornierter Nationalismus oder Soziale Revolution?
    Katalonien am Scheideweg.

    Diskussionveranstaltung mit Raul Zelik und Thorsten Mense.

    An den Entwicklungen in Katalonien scheiden sich die Geister: Während sich die Konfrontation zwischen den BeführworterInnen der Loslösung von Spanien und der Madrider Zentralregierung unaufhaltsam steigert, gehen die Meinungen auseinander, wie die separatistische Massenbewegung einzuschätzen ist.

    Während die einen meinen einen bornierten Nationalismus zu erkennen, der soziale Kämpfe in regressive Bahnen lenkt, sehen andere eine Soziale Revolution sich entfalten und fordern die Solidarität der europäischen Linken ein.

    Diese Entwicklungen und Einschätzungen wollen wir mit Raul Zelik und Thorsten Mense disktuieren.

    Thorsten Mense ist Soziologe, freier Autor und Journalist, tätig u.a. für die Jungle World und Konkret. Studium der Politikwissenschaften in Heidelberg, Barcelona und Göttingen, Promotion in Hannover bei Detlev Claussen zur Kritischen Theorie des Nationalismus und linksnationalistischen Befreuungsbewegungen in Katalonien und im Baskenland. Autor u.a. von 'Kritik des Nationalismus' (Schmetterlingsverlag, 2016) und zu den aktuellen Entwicklungen: "Periphere Rebellion" in der Jungle World.

    Raul Zelik ist Vertretungsprofessor für Internationale Politik in Kassel. Umfangreiche Publikationen u.a. 'Mit PODEMOS zur demokratischen Revolution? Krise und Aufbruch in Spanien' (2015) und 'Spanien - eine politische Gechichte der Gegewart' (2017), beide im Verlag Bertz&Fischer erschienen. Als kritischer Unterstützer der Unabhängigkeitsbewegung verfasst Zelik Artikel zu den aktuellen Entwicklungen u.a. im Freitag ("Traktor Katalonien") im AK ("Katalonien: Referendum über demokratische Selbstbestimmung) und in der WOZ ("Spaniens Autoritäres Erbe").

  • Do
    23
    Nov
    2017
    20 Uhr Lumière, Geismarlandstraße 19, 37083 Göttingen

    Q - Szenische Lesung des Romans von Luther Blissett
    Gegen Luther, Papst und Fürsten - Alles gehört Allen!

    Eine Verantaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Club Göttingen, Theaterkeller, Lumière , redical m, ver.di Bezirk Region Süd-Ost-Niedersachsen.

    "Ich will alles festhalten, von Anfang an – bevor die Jahre den Blick, der sich zurückwendet, trüben. Bevor sie den Lärm der Stimmen und Waffen dämpfen, das Lachen und die Schreie…"

    Mit diesen Worten verkündet der Erzähler bereits zu Beginn der Szenischen Lesung seine Intention. Er möchte schonungslos die aufreibenden Geschichten erzählen, die er zwischen 1517 und 1555 erlebt hat.

    Thomas Ebermann und Berthold Brunner inszenierten im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung anlässlich des Reformations-Jubiläums und als Beitrag zum Kirchentag eine szenische Lesung auf Grundlage des Romans «Q» von Luther Blisset. Es ist deutschlandweit der erste Versuch, die Themen des 800-seitigen historischen Thrillers auf einer Theaterbühne darzustellen. Die Premiere besuchten am 22. Mai 2017 im Festsaal Kreuzberg rund 250 Zuschauende.

    Bevor die zweieinhalbstündige szenische Lesung beginnt, betritt Thomas Ebermann die Bühne. Mit seiner tiefen, ruhigen Stimme erklärt er den aufmerksamen Zuschauer*innen die Besonderheiten des  Werkes. Im Gegensatz zu dem Roman gibt es beispielsweise die zentrale Frauenrolle Beatriz, welche sich nicht davor scheut, kritische Bemerkungen zu äußern. Diese Frauenrolle, gespielt von Ruth Marie Kröger, soll auch den Zuschauer*innen dabei helfen, den Geschehnissen auf der Bühne besser folgen zu können.

  • Mi
    29
    Nov
    2017
    18:30Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule 1 Theodor-Lessing -Platz, 30159 Hannover

    Gender-Wahn«, »Genderei« und »kinderfeindliche Instrumente« verteufelt. Emanzipatorische Potentiale werden verdreht, verkehrt und verzerrt, angeblich um unschuldige Kinder vor »Frühsexualisierung«, dem Gender-Mainstreaming als »Umerziehungsmaßnahme« und der Einübung von Homosexualität zu schützen. Derartige Argumentationen, Sexismen und homophobe Aversionen sind nicht der Prüderie einzelner geschuldet oder ein Randthema der populistischen Rechten, sondern durchaus gesellschaftsfähig und mit rassistischen Ressentiments verschränkt. Zugleich gibt es dabei einen programmatischen Schulterschluss der AfD mit weiter rechts von ihr stehenden Strömungen.

    Organisatorin: Isabelle Hannemann